Gesundheitsressort des Landes ist vorbereitet / Operative Steuerungsgruppe Hitze einberufen
(LK) Die aktuelle Hitzewelle hat Salzburg gerade fest im Griff. Die GeoSphere Austria rechnet fürs Wochenende mit Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius. Das Land hat hierfür definierte Abläufe aktiviert: Erstmals seit Inkrafttreten des Hitzeschutzplans wurde die operative Steuerungsgruppe einberufen und gebeten, Vorkehrungen zu treffen.

Im September 2025 wurde der erste Hitzeschutzplan für Salzburg veröffentlicht.

Die Gesundheitsabteilung des Landes mit den wichtigsten Tipps für heiße Tage.
Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen und der zu erwartenden Hitzebelastung am Wochenende hat die Abteilung Gesundheit (Referat Gesundheitskrisenmanagement) am Donnerstag eine Sitzung der operativen Steuerungsgruppe Hitze einberufen und begleitet die aktuelle Entwicklung. „Es gilt ein abgestimmter Plan. Die Verständigungskette ist aktiviert und die Abteilung 9 steht mit den Mitgliedern der operativen Steuerungsgruppe Hitze sowie den Partnerorganisationen im Austausch“, betont Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi.
Prävention im Fokus
Im Hinblick auf die Stadtfeste am Wochenende in der Landeshauptstadt sowie in Hallein wurde gebeten, entsprechende Vorkehrungen (u. a. ausreichend Trinkwasserstellen, Schattenplätze, Erste-Hilfe-Präsenz) zu treffen. Das Land weist auf die allgemeinen Verhaltensempfehlungen hin und appelliert an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Im Fokus steht die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung. Erfahrungsgemäß kommt es bei anhaltend großer Hitze zu vermehrten Einsätzen sowie Transporten ins Krankenhaus. Besonders gefährdet sind neben pflegebedürftigen Menschen auch Kinder, Schwangere oder chronisch Kranke. „Viel trinken, direkte Sonne meiden, kühlen und pausieren – und besonders Kinder, Schwangere, chronisch Kranke sowie ältere Menschen im Auge behalten. Diese Kombination aus Prävention und achtsamem Umfeld schützt am besten“, betont Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi.
Gesundheits-Hotline 1450
Zur Unterstützung der Bevölkerung stehen niederschwellige Informations- und Beratungsangebote zur Verfügung: Unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 880 800 bietet das Hitzetelefon rasch und unkompliziert Tipps zum richtigen Verhalten bei Hitze. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder medizinischen Fragen steht darüber hinaus die Gesundheits-Hotline 1450 rund um die Uhr und kostenlos zur Verfügung.
Klare Warnstufen in den Landeskliniken
Auch die Salzburger Landeskliniken haben sich als größter Gesundheitsdienstleister und Arbeitgeber des Landes mit umfassenden Maßnahmen auf die derzeitigen Hitzetage vorbereitet. Eine eigens eingerichtete Taskforce hat dafür einen Hitzeschutzplan erarbeitet. Darin enthalten sind klare Warnstufen, Zuständigkeiten und Maßnahmen, um Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende bei hohen Temperaturen bestmöglich zu schützen. Ergänzend wurden E-Learnings für medizinisches und allgemeines Personal erstellt, kompakte Informationsmaterialien bereitgestellt und die Mitarbeitenden gezielt für den Eigenschutz sowie den Umgang mit Patientinnen und Patienten bei Hitze sensibilisiert.
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Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260625_80 (hei/bk)